|
BRÜDERLEIN
FEIN
im Bleichgarten
Mit „BRÜDERLEIN
FEIN – im Bleichgarten“, diesmal im rundum geöffneten Theaterzelt mit Blick
auf den herrlichen Schlosspark, die Ruine Gutenstein, aber auch mit
Blickrichtung auf das Raimundgrab am Friedhof von Gutenstein - kehrt Ferdinand
Raimund 2012 wieder in „sein“ geliebtes Gutenstein zurück. Das gestalterische
Konzept der Neuinszenierung legt Augenmerk auf einen erfrischend neuen Zugang
und lädt das Publikum ein, den großen Dichter über seine Stücke hinaus kennen zu
lernen.
Ausblicke, Einblicke und Durchblicke bestimmen die
Inszenierung. Das erste
wetterfeste Open-Air-Festival!
Unter der musikalischen Leitung von Gerald Gratzer
werden die Darsteller und das
Raimund-Orchester der Festspiele Gutenstein - direkt auf der Bühne
positioniert - nicht nur alle Ohrwürmer von „Brüderlein Fein“ bis zum
„Hobellied“ zum Besten geben, sondern auch fast in Vergessenheit geratene
Lieder und Texte. Wobei Gerald Gratzer in seinen Arrangements nahe an den
Originalfassungen bleibt, manchen Arien und Quodlibets mit modernen Harmonien
und „Unplugged-Versionen“ aber auch neuen Zauber verleiht.
Luzia Nistler, Thomas Strobl, Sabine Neibersch
und Hari Baumgartner interpretieren
die Lieder und Texte und stellen sie gleichzeitig in einen neu erzählten
Rahmen: In kleinen Szenen folgen die Darsteller Ferdinand Raimunds Leben, präsentieren in kurzen Schlaglichtern
Originalzitate aus Raimunds Briefen, dem Tagebuch seiner Lebensgefährtin und
aus Zeitdokumenten, wie Kritiken, Berichten von Zeitgenossen, alten Akten etc.
So
ziehen sie das Publikum mitten in ein teils augenzwinkernd komisches, teils
tief bewegendes, authentisches Bild Ferdinand Raimunds und seiner Zeit. Weit
hinein in die Realität und die Gefühlswelt eines begnadeten Künstlers, der
eigentlich „der wahre Zerrissene“ war, folgt „BRÜDERLEIN FEIN“ allen menschlichen Höhen und Tiefen, beleuchtet
Ängste und Freuden, zeigt, wie nahe überschäumender Humor und tiefsinnige
Melancholie stehen können und setzt thematisch passende Lieder einmal als
grellen Kontrapunkt, einmal als gefühlsmäßige Verstärkung, jedenfalls aber in
völlig neuem Lichte ein.
Aberwitzig,
charmant, bösartig, allen menschlichen Gefühlsregungen bei sich selbst und
anderen augenzwinkernd, aber gnadenlos nachspürend, wie Raimund selbst, folgt „BRÜDERLEIN FEIN“ dem Dichter bis zu
seinen letzten, tragischen Momenten und seiner ewigen Ruhestätte in Gutenstein.
Letztlich hören wir das Hobellied in dem Wissen, dass Raimund bei seinem
letzten Auftritt just als Valentin im „Verschwender“ auf der Bühne stand und
somit der Welt wahrhaftig sein „Ade“ geboten hat.
Lassen Sie sich
inspirieren von der geheimnisvollen Landschaft, die das Schaffen Raimunds mit
bestimmte.
Seien
Sie ein Teil eines Abends der Gefühle und Emotionen, umgeben von der
traumhaften Naturkulisse Gutensteins und erleben Sie die Symbiose von
Inspiration und kreativer Umsetzung.
DIE ZAUBERFLÖTE
FÜR KINDER
Mozarts bekanntestes Werk - der Klassiker unter den
Opern - präsentieren 2012 die
Festspiele Gutenstein in Zusammenarbeit mit der „Kinderoper Papageno“ als
interaktives Workshop.
Was ist Liebe? Die große Frage in Mozarts Zauberflöte!
Ist es Mutterliebe?
Oder die Liebe von Tamino,
der sich in das Bild von Pamina verliebt?
Was meint Sarastro, wenn er
von Liebe und Pflicht spricht?
Und hat das alles mit göttlicher
Liebe zu tun?
Dies
ist die zentrale Frage, die wir uns gemeinsam mit dem jungen Publikum stellen
wollen. Denn Mozart hat uns ein Werk hinterlassen, das nicht nur viele Fragen
aufwirft, sondern sie auch beantwortet.
Unsere
Sänger verstehen es Kinder in einem Alter, in dem Verliebtsein so wichtig ist,
in die Oper einzubinden und zeigen auf humorvolle Weise mit optischen Tricks
einen Weg zum Verständnis der berühmtesten deutschsprachigen Oper.
Unsere
Sänger erarbeiten gemeinsam mit den Kindern Mozarts Prototyp der deutschen Oper
auf spielerische Art. Im Wechselspiel aus Proben, Spielen und Singen kann sich
die Kreativität mit den von uns mitgebrachten Kostümen und Requisiten voll
entfalten.
Workshop
heißt selber machen, anstatt nur zusehen. Freude am
eigenen Gestalten und Oper als Erlebnis ermöglicht dem jungen Publikum den
Zugang zu klassischer Musik!
|