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Ausführlicher Bericht und Szenenfotos
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Kronen Zeitung
Gutenstein: Uraufführung „Tutanchamun“ von Gerald Gratzer
... die Musik reißt mit, wie die Choreografie Cedric Lee Bradleys...
NÖN Wiener Neustädter Zeitung
Ein Pharao im Biedermeiertal
...Das Publikum erwartete die Aufführung mit viel Spannung und war bei der anschließenden Premierenfeier durchwegs von der Darbietung begeistert...
NÖN Wiener Neustädter Zeitung
Raimundgäste besuchen Pharao
...Durchwegs positiv gestimmt ging der Abend nach der Vorstellung nahtlos in die Premierenfeier über, wo „die neuen Österreicher – Morton“ mit den beiden Musikern Rob Fowler – er spielt auch im Musical eine tragende Rolle – und Zoltan Sebestyen den Gästen ordentlich einheizten...
Österreich - Wien
„Tutanchamun“ bei den Festspielen Gutenstein
...Bei Tutanchamun werden durch computeranimierte Projektionen starke Effekte und Tiefenwirkung erzielt...
...Tut, gut gespielt und gesungen von Jesper Tydén, muss sich vor Widersachern beweisen, aus seiner Bösewicht-Rolle holt vor allem Rob Fowler einiges heraus. Tydén und Sabine Mayer können in den Liebesduetten, die positiv auffallen, begeistern...
Kleine Zeitung Oberkärnten
Eine Reise ins alte Ägypten
...Schulklassen, die bereits Proben besuchen durften, fanden das Musical übrigens „urcool“...
APA
Tutanchamun-Musical eröffnete neue Ära bei Festspielen Gutenstein
... Am Donnerstagabend wurde "Tutanchamun - Das Musical" bei den Festspielen uraufgeführt, das Premierenpublikum zeigte sich sehr angetan...
...Gerald Gratzer, erfahrener Profi aus dem Orchester der Vereinigten Bühnen Wien, hat die gekonnt arrangierte, dem Webber'schen Pomp gottlob entwachsene, recht zeitgemäße...Musik geschrieben.
...Den erwachsenen Tutanchamun gibt Jesper Tyden, Sabine Mayer ist seine Frau Anchesenamun, Rob Fowler - der als martialischer Heereschef besonders stürmischen Beifall einheimste -, Andre Bauer, Harald Tauber und Kerstin Ibald ergänzen das musicalgeeichte Kernensemble. Das Wagnis der neuen Programmlinie für die Festspiele Gutenstein scheint einigermaßen geglückt, wenngleich der Übergang in Form eines harten Schnitts erfolgt ist...
PRESSEFRÜHSTÜCK
festspiele_gutenstein_musical_tutanchamun_pressetext_premiere_2008
festspiele_gutenstein_musical_tutanchamun_leading_team.pdf
festspiele_gutenstein_musical_tutanchamun_alle_cvs.pdf
festspiele_gutenstein_musical_tutanchamun_hintergrundinformation.pdf
Welturaufführung bei den Festspielen Gutenstein: „Tutanchamun – das Musical“ feiert Premiere!
„Die Ewigkeit liegt in jedem Augenblick“
Ein Pharao in Gutenstein: Mit der Welturaufführung von „Tutanchamun – das Musical“ am 3. Juli 2008 laden die Festspiele Gutenstein diesen Sommer auf einen musikalischen und geschichtlichen Streifzug durch das alte Ägypten ein. Im Mittelpunkt steht der wohl berühmteste Pharao der Weltgeschichte, dessen bewegtes Leben in einer phantasievollen Inszenierung auf die Bühne gebracht wird. Unter der künstlerischen Leitung von Ernst Neuspiel begibt sich das niederösterreichische Sommerfestival damit nach der Vollendung des Raimund-Zyklus erstmals auf musikalischen Boden - Premiere und Welturaufführung ist am 3. Juli, gespielt wird bis 10. August 2008.
Eine österreichische Musical-Produktion auf Pharaos Spuren
„Tutanchamun – das Musical“ erzählt die Geschichte des jung verstorbenen Pharaos, dessen ausdrucksstarke Totenmaske und kostbare Grabbeigaben seit ihrer Entdeckung Menschen auf der ganzen Welt faszinieren. Die Festspiele Gutenstein sind daher auch Kooperationspartner der Ausstellung „Tutanchamun und die Welt der Pharaonen“, die seit März 2008 im Völkerkundemuseum in Wien die atemberaubenden Kunstschätze aus Tutanchamuns Grab zeigt und den Prunk und die Spannungen einer gesellschaftlich hoch entwickelten Kultur erahnen lässt.
„Tutanchamun – das Musical“ überzeugt nicht nur durch die unterhaltsame Aufbereitung historischer Fakten, sondern auch durch die mitreißende Musik und die schwungvolle Choreografie. Unter der künstlerischen Leitung von Ernst Neuspiel setzt die österreichische Musical-Produktion auf eine phantasievolle Inszenierung und ein hochkarätig besetztes internationales Team. Die Musik stammt von Gerald Gratzer, Buch und Lyrics von dem Autoren-Team Sissi Gruber, Birgit Nawrata und Niki Neuspiel. Für Inszenierung und Regie konnte der international erfolgreiche Regisseur und Musicaldarsteller Dean Welterlen gewonnen werden. Für die Choreografie zeichnet Cedric Lee Bradley verantwortlich, für das Bühnenbild Eduard Neversal, für das Kostüm Uschi Heinzl.
Musical-Stars in Gutenstein
Mit „Tutanchamun – das Musical“ kommen auch bekannte nationale und internationale Stars nach Gutenstein: Mit Jesper Tydén als Tutanchamun und Sabine Mayer als seine große Liebe Anchesenamun konnten zwei absolute Profis für die beiden Hauptrollen gewonnen werden. Auch die Rollen der Widersacher und Begleiter Tutanchamuns konnten mit Rob Fowler als Haremhab, André Bauer als Eje, Kerstin Ibald als Teje/Saamiya und Harald Tauber als Ofir ideal besetzt werden. „Eine Welturaufführung ist natürlich immer etwas sehr Spannendes“, freut sich der künstlerische Leiter Ernst Neuspiel, „es ist eine großartige Herausforderung, dabei mit einem so erfahrenen und kreativen Team zu arbeiten.“
„Tutanchamun – das Musical“: Eine musikalische Reise in das alte Ägypten
Die Faszination um Tutanchamun ist ungebrochen. „Tutanchamun und die zahlreichen Geheimnisse um sein Leben und seinen Tod faszinieren viele Menschen. Wenn man in die Augen der Totenmaske blickt, möchte man mehr wissen“, bringt es Co-Autorin Sissi Gruber auf den Punkt.
„Tutanchamun - das Musical“ blickt hinter die goldene Maske und macht Tutanchamuns Kindertage, seine Krönung mit neun Jahren, die schwierige von Machtkämpfen und Intrigen überschattete Regentschaft und seine Liebe zur schönen Anchesenamun musikalisch erlebbar. Überraschend ist dabei die Aktualität der zutiefst menschlichen Themen wie Macht, Liebe und die Frage nach dem Sinn des Lebens, die sich in der Geschichte des im Alter von etwa 19 Jahren verstorbenen Königs verdichten. Eingebettet in eine spannende, exotische und romantische Geschichte, blieben aber immer auch existenzielle Fragestellungen nach den großen Mysterien des Ewigen Lebens und des Glücks präsent – daher auch der Untertitel des Stücks, „Die Ewigkeit liegt in jedem Augenblick“.
Die musikalische und dramaturgische Inszenierung liegt dabei in den Händen von Komponist Gerald Gratzer und Regisseur Dean Welterlen. „Gerald Gratzer ist es gelungen, das Lebensgefühl des alten Ägypten, wie wir es uns heute vorstellen, einzufangen“, zeigt sich der künstlerische Leiter Ernst Neuspiel von der Musik begeistert, „seine mitreißende Musik verbindet symphonischen, melodischen Musical-Sound mit orientalischen Anklängen und Rhythmen und schafft damit eine Welt voller Emotionen.“ Die Inszenierung Dean Welterlens, die das bewegte Leben des Tutanchamun auf die Bühne bringt, soll diese Welt für das Publikum mit allen Sinnen erlebbar machen und Vertraute und das Fremde an dem Ägypten vor 3.000 Jahren vermitteln – von gesellschaftlichen Zwängen, instutitionalisierter Macht und politischen Ränkespielen bis bis zur Lebenslust und Exotik mystischer Bräuche. „Gerade auch diese unbändige Lebenslust, die die Ägypter gehabt haben müssen und die für mich den aufwändigen Totenkult mit den prunkvollen Gräbern erklärt, möchten wir auf das Publikum übertragen“, so Dean Welterlen.
Multimediales Bühnenbild
Unterstützt wird das Regiekonzept Dean Welterlens durch das Bühnenbild des Architekten und Bühnenbildners Eduard Neversal. Die Bühne im Theaterzelt in Gutenstein eignet sich besonders gut für märchenhafte und fantasievolle Inszenierungen: Ein multimediales Bühnenbild verbindet gedruckte Elemente und visuelle Projektionen, die zusammen mit der Musik ein visuell und akustisch perfektes Erlebnis vermitteln. Bei „Tutanchamun – das Musical“ gilt es, auf der offenen Bühne von der Wüste über den Tempel bis hin zum Schlafgemach Anchesenamuns die verschiedensten Szenen zu gestalten. Ein Zusammenspiel aus beweglichen Bühnenelementen, Ausstattungsgegenständen und den Animationen von Norbert Wuchte schafft dabei ein Bühnenbild, in dem sich das Stück entfalten kann. Stilistisch arbeitet Neversal mit archetypischen Formen, Farben und Oberflächen, die Zeitsprünge und Landschaften spürbar machen. „Es ging uns nicht darum, ein Historiendrama auszustatten“, so Eduard Neversal, „vielmehr möchten wir mit einer modernen und zeitgenössischen Ästhetik das alte Ägypten zitieren und eine offene Atmosphäre schaffen, die Fantasien und Emotionen Raum lässt.“ Auch das Kostümkonzept arbeitet mit Zitaten: Uschi Heinzl, die für die Kostüme verantwortlich zeichnet, versucht mit Hilfe moderner und traditioneller Druckverfahren die Originalmuster in Form und Ornamenten und Bordüren nachzuempfinden.
Festspiele Gutenstein: Kultursommer mit neuen Impulsen
Die Festspielgemeinde Gutenstein liegt im Herzen der Gutensteiner Alpen im Piestingtal im Bezirk Wiener Neustadt-Land in Niederösterreich. Viele Maler, Dichter und Musiker ließen sich von der Schönheit der Landschaft inspirieren, zahlreiche Sehenswürdigkeiten zeugen von einer bewegten Geschichte. Mit Gutenstein untrennbar verbunden ist der Name Ferdinand Raimund, der den Luftkurort zu seiner Wahlheimat erklärte und auch in Gutenstein begraben liegt. Ihm zu Ehren wurden im 1993 die Raimundspiele ins Leben gerufen, die sich bald zu einer festen und beim Publikum beliebten Institution entwickelten. Das Festspielgelände auf der Bleichwiese (die Wiese, wo früher die Wäsche zum Bleichen in die Sonne gelegt wurde) vor dem Schloss Gutenstein wurde zur Bühne für Szeneabende und Theaterstücke von Ferdinand Raimund. Das Theaterzelt mit der multimedialen Bühne, das neu in das Ortsbild integriert wurde und in seiner modernen Geradlinigkeit in einem reizvollen Kontrast zur Biedermeier-Landschaft steht, ist über eine kleine Brücke zu erreichen und bietet über 900 Personen Platz. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: An lauen Sommerabenden können sich die Gäste im Schlosspark mit seinem alten Baumbestand zum Beispiel bei einem Glas Prosecco auf einen schönen Theaterabend einstimmen.
Die Festspiele Gutenstein bilden den Mittelpunkt des Kultursommers in Gutenstein. Heuer lassen die Festspiele Gutenstein nicht nur mit einer neuen Programmlinie, sondern mit einer Welturaufführung aufhorchen. Hannes Seper, Bürgermeister von Gutenstein, freut sich über die neuen Impulse, die die Festspiele Gutenstein im Kultursommer 2008 für die Gemeinde im Piestingtal bringen: „Sowohl die Menschen in Gutenstein und in der gesamten Region als auch unsere zahlreichen Sommerfrischegäste wissen das kulturelle Angebot sehr zu schätzen. Dass wir heuer einen Pharao in Gutenstein begrüßen dürfen, freut uns natürlich ganz besonders.“ Nach Vollendung des Raimund-Zyklus öffnen sich die Festspiele Gutenstein unter der künstlerischen Leitung von Ernst Neuspiel nun neuen kreativen Themenbereichen und setzen ab 2008 auf musikalische Unterhaltung. Die aktuelle Produktion „Tutanchamun – das Musical“ soll ein breites Publikum jeden Alters ansprechen. Sowohl das langjährige Stammpublikum als auch ein neues, junges Publikum soll für das Programm der Festspiele Gutenstein begeistert werden. „Musik öffnet mehr als alles andere die Herzen der Menschen. Die Neuausrichtung des zukünftigen Programms setzt den bisherigen Weg qualitativ hochwertiger Produktionen fort“, ist Neuspiel von der neuen Programmlinie überzeugt: „Heutzutage ist es notwendiger denn je, Modernes, Innovatives, Aufregendes zu schaffen, aufhorchen zu lassen, sich von anderen zu unterscheiden, Kreativität neuen Raum zu geben.“ Die neue Produktion entführt das Publikum dabei auf eine musikalische Reise in das alte Ägypten, in eine mystische Welt voller Geheimnisse. Neuspiel: „Damit bleibt Gutenstein, was es zur Zeit Raimunds war - ein geheimnisvoll magischer Ort der Phantasie.“
Spieltage: 3. Juli – 10. August 2008 (jeweils Fr, Sa & So) im Theaterzelt vor dem Schloss Gutenstein (Niederösterreich)
Leading Team
Künstlerische Leitung: Ernst Neuspiel
Musik: Gerald Gratzer
Buch: Sissi Gruber, Niki Neuspiel
Lyrics: Sissi Gruber, Birgit Nawrata
Producer: Niki Neuspiel
Bühnenbild: Edi Neversal
Kostüm: Uschi Heinzl, Zizi Lehner
Maske: Monika Krestan
Regie: Dean Welterlen + Langversion
Choreographie: Cedric Lee Bradley + Langversion
Besetzung
Tutanchamun: Jesper Tydén
Anchesenamun: Sabine Mayer
Haremhab: Rob Fowler
Eje: André Bauer
Teje/Saamiya: Kerstin Ibald
Ofir: Harald Tauber
Tutanchamun als Kind : Karoline Vetter
Anchesenamun als Kind : Leonie Grimps-Kowarz
Kebi als Kind : Larissa Hois
Ensemble:
Kerstin Löcker
Daniela Nitsch
Raphaela Pekovsek
Ariane Swoboda
Nina Tatzber
Carla Weissmann
Dave Moskin
Alexander Riff
Robert Schmelcher
Markus Simader
Bas Timmers
André Wright
Leading Team (Detail)
Ing. Ernst Neuspiel (Künstlerische Leitung)
Ernst Neuspiel arbeitete viele Jahre als Musiktonmeister beim Österreichischen Rundfunk im Funkhaus Wien. Danach war er Chefproducer beim ORF-Fernsehen und war u.a. für die Bildregie zahlreicher Live-Sendungen von Quiz in Rot-Weiß-Rot, Café Central und die erste HDTV-Aufzeichnung des Neujahrskonzerts 1990 verantwortlich. Seit 2000 ist er Geschäftsführer der Quadrovision GmbH. Nachdem Neuspiel sieben Jahre als Produzent für die Raimundspiele Gutenstein tätig war, übernimmt er mit der Sommersaison 2008 auch die künstlerische Leitung des unter dem Namen Festspiele Gutenstein neupositionierten niederösterreichischen Sommerfestivals.
Gerald Gratzer (Musik)
Gerald Gratzer studierte Schlagzeug und Klavier an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst und am Jazzkonservatorium der Stadt Wien und ist seit 1983 Mitglied des Orchesters der Vereinigten Bühnen Wien. Er arbeitet außerdem als Komponist und Arrangeur für Filmmusiken, Werbejingles und Radiosignations wie z.B. Radio Wien, Universum etc. Gerald Gratzer spielte u.a. mit V.S.O.P, Dennis Jale, Ludwig Hirsch und Uwe Kröger, war langjähriger Bandleader der Alexander Göbel Band und als Gastmusiker bei dem London Symphonic Orchestra und Orchestro Teatro di Verdi engagiert. Weiters arbeitete er mit Sylvester Levay, Dave Steward und Jim Steinman und leitet seit 1999 seine Cover-Band GROOVE2MOVE.
Dean Welterlen (Regie)
Der gebürtige Amerikaner kam vor über 20 Jahren nach Österreich, wo das Multi-Talent erfolgreich als Musical-Darsteller, Regisseur und Produzent arbeitet. Zu seinen aktuellen Aufgaben zählen auch verschiedene Produktionen der Sommerfestspiele in Tecklenburg (Deutschland), die er mit den Musicals Joseph, Jesus Christ Superstar und Dracula zu großem Erfolg führte.
Cedric Lee Bradley (Choreografie)
Cedric Lee Bradley wurde in Texas/USA geboren und begann dort auch seine Ausbildung an der High School for the Performing Arts. 1995 kam er nach Österreich, wo er in Amstetten, Klagenfurt und schließlich auch in Wien engagiert wurde. Seit 11 Jahren ist Bradley Choreograf im Simpl-Team, 2002 schrieb er sein eigenes Musical (Fever – the hottest Musical) und unterstützt andere Künstler als Producer und Songwriter.
Edi Neversal (Bühnenbild)
Für den freischaffenden Architekten und Bühnenbildner ist das Theater ein Schwerpunkt seiner Arbeit. Während seiner Tätigkeit entwarf Neversal bereits zahlreiche Bühnenbilder und Theaterbauten und übernahm auch die technische Leitung bei diversen Festivals und Konzerten sowie die Fernsehausstattungen für verschiedene Produktionen im österreichischen Fernsehen (u.a. Taxi Orange, Starmania, Amadeus).
Sissi Gruber (Buch, Lyrics)
Wurde in Oberösterreich geboren, studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaften in Wien und absolvierte die Wiener Drehbuchakademie. Sissi Gruber arbeitet vor allem als Drehbuchautorin und Dramaturgin und verfasste bereits einige Drehbücher für österreichische Filmfirmen und den ORF (u.a. Co-Autorin für Tatort, ORF/ARD). Daneben veröffentlichte sie Kurzgeschichten in den Anthologien Tatort Wien, Fest Essen und Mörderisch unterwegs. Außerdem leitet sie seit 2007 Schreibwerkstätten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Birgit Nawrata (Lyrics)
Absolvierte eine Tanz-, Gesangs- und Schauspielausbildung am Konservatorium der Stadt Wien und stand für einige Produktionen auf der Bühne, aber auch vor der Kamera (u.a. Kabarett Simpl, Fifty - Fifty, Mahlzeit - die TV Show). Seither war Birgit Nawrata erst als Moderatorin und bis jetzt als Programmgestalterin und Sprecherin für das Hitradio Ö3 tätig. Ebenso als Promotionstimme für das ORF Kinderfernsehen, Werbesprecherin und Schauspielerin für HF und TV. Mit Tutanchamun hat ihre ursprüngliche Leidenschaft, das Musical, sie wieder in seinen Bann gezogen.
Niki Neuspiel (Buch, Producer)
Niki Neuspiel arbeitete viele Jahre als Tonmeister beim ORF. Mit seiner eigenen Filmproduktionsfirma zeichnete er für über 1000 TV-, CD- und Eventproduktionen verantwortlich und erhielt 1997 den österreichischen Publikumspreis „Romy“ für die TV-Produktion Die Kranken Schwestern. Seit 2000 ist Niki Neuspiel bei der Quadrovision GmbH (TV-, Theater- und Musik-Produktionen) Tonmeister und Producer und seit letztem Jahr auch geschäftsführender Gesellschafter.
Uschi Heinzl (Kostüm)
Uschi Heinzl stieg gleich nach ihrem Abschluss an der Modeschule Hetzendorf in die Filmbranche ein und lernte bei großen Kostümbildnerinnen wie E. Almoslino, U. Fessler und H. Melinc. Heinzl machte das Kostümbild für zahlreiche Film- und TV-Produktionen (Tatort, Die 4 da, EX, Was gibt es Neues, Tom Turbo) sowie für Theater und Kabarett. Seit 1999 bildet sie mit Zizi Lehner ein erfolgreiches Team.
Monika Krestan (Maske)
Absolvierte eine internationale Make Up-Kunstschule und machte eine weitere Ausbildung für Hairstyling und Perückentechnik. Monika Krestan hat seit 1992 ein eigenes Unternehmen für Maskenbildnerei und war für zahlreiche Produktionen für TV (z.B. Wir sind Kaiser, Magic Mushrooms, EX, Forscherexpress, Undercover, Die 4 da), Theater (z.B. High School Musical in der Stadthalle), Veranstaltungen und Fotoshootings verantwortlich. Bei „Tutanchamun – das Musical“ arbeitet Monika Krestan gemeinsam mit Beate Lentsch-Bayerl.
Dean Welterlen
Dean Welterlen konnte bei „Tutanchamun – das Musical“ für Regie und Inszenierung gewonnen werden. Der gebürtige Amerikaner Dean Welterlen studierte Schauspiel an der University of Southern California in Los Angeles und hatte unzählige Engagements in den USA, ehe er vor 21 Jahren nach Wien kam, wo er schnell Karriere machte. Er spielte zahlreiche Hauptrollen in den großen Wiener Musical-Erfolgen (Cats, Les Misérables, Freudiana, Elisabeth, West Side Story, Grease, Die Schöne und das Biest) und arbeitete mit namhaften Regisseuren, Komponisten und Choreografen zusammen. Bei den Sommerfestspielen in Tecklenburg inszenierte er mit großem Erfolg Jesus Christ Superstar und das Llyod Webber-Musical Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat, den Hippie-Klassiker Hair und die deutsche Erstaufführung des tschechischen Erfolgsmusicals Dracula. Welterlen, seit 1999 auch Leiter der erfolgreichesten europäischen Musical-Gala, der Andrew Llyod Webber Musical-Gala, war zuletzt in Tecklenburg in der Rolle des Javert in Les Misérables zu sehen.
Cedric Lee Bradley
Cedric Lee Bradley ist als Choreograf Mitglied des Leading Teams von „Tutanchamun – das Musical“. Cedric Lee Bradley wurde in Texas/USA geboren und begann dort auch seine Ausbildung an der High School for the Performing Arts. Später ging er nach New York, um dort seine Ausbildung weiter zu forcieren, wo er dann auch seine ersten Engagements bekam. Als Solotänzer wirkte er bei verschiedenen Companys mit und tourte mit einigen Musicals durch Europa und die USA. 1995 kam Bradley nach Österreich, wo er sich in Amstetten, Klagenfurt und schließlich auch in Wien (Hair, Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat, Barbarella u.a.) nicht nur als Musical-Darsteller, sondern auch als Musikproduzent einen Namen machte. Als Choreograf und Regisseur realisierte er zahlreiche erfolgreiche Produktionen an verschiedenen österreichischen Häusern (z.B. A Tribute to ABBA für die Vereinigten Bühnen Wien) und ist seit 11 Jahren im Simpl-Team. 2002 schrieb er sein eigenes Musical (Fever – the hottest Musical) und unterstützt andere Künstler als Music Producer und Songwriter.
Jesper Tydén
Jesper Tydén verkörpert in „Tutanchamun – das Musical“ die Hauptrolle des Tutanchamun. Er wurde in Stockholm geboren, wo er auch ein Gesangsstudium am Königlichen Musikkonservatorium absolvierte. Danach wurde er unter anderem an der Stockholmer Volksoper und von dem schwedischen Rundfunkchor engagiert. Später absolvierte Tydén eine Musicalausbildung an der Theater- und Opernhochschule in Göteborg. 2000 kam er für die Disney-Produktion Der Glöckner von Notre Dame nach Berlin und spielte außerdem die Rolle des Kronprinzen Erzherzog Rudolf und die Zweitbesetzung Tod im Musical Elisabeth in Essen.
Nach Österreich kam Jesper Tydén ebenfalls für die Rolle des Rudolf in Elisabeth, das am Theater an der Wien aufgeführt wurde. Weitere Engagements in der Schweiz in Miss Saigon, Dracula und Les Misérables folgten. In Bremen und München übernahm Jesper Tydén die Hauptrolle in der Welturaufführung von Robin Hood.
Nach seinem Engagement in Gutenstein wird Jesper Tydén 2008/09 in der Rolle des Marius in Les Misérables am Stadttheater Klagenfurt zu sehen sein.
Sabine Mayer
Sabine Mayer übernimmt in „Tutanchamun – das Musical“ die Rolle der Anchesenamun, der großen Liebe Tutanchamuns. Die Niederösterreicherin absolvierte ihre Ausbildung an der Musikhochschule Wien und den Performing Arts Studios Vienna. Ihre ersten Bühnenerfahrungen sammelte sie bereits mit 12 Jahren in ihrer ersten Hauptrolle am Stadttheater Tulln im Musical Kinder der Sonne. Nach ihrer Ausbildung stand sie als Sheila in Hair, als Mrs. Walker in The Who’s Tommy, als Ariel in Footloose und im Musical Romeo & Julia auf der Bühne. Sabine Mayer übernahm aber auch schon einige Rollen in TV-Serien und Filmen - so spielte sie unter anderem in Novotny & Maroudi, Poppitz und Eurovisionen mit. Neben TV-Auftritten wirkte sie in diversen TV-Shows und Galas mit, nahm einige CDs auf, spielt mit ihrer Band und arbeitet als Werbesprecherin und –sängerin. Nach ihrem Engagement wird Sabine Mayer im Herbst 2008 als Leyla in der neuen ORF-Serie ex-eine romantische Komödie zu sehen sein.
Rob Fowler
Rob Fowler wird in „Tutanchamun – das Musical“ als Haremhab zu sehen sein. Der gebürtige Engländer ist gelernter Formel 1-Mechaniker. Mit 27 Jahren entschied er sich aber, Gesang zu studieren und wirkte als Schauspieler in Shakespeare-Produktionen am Key Theatre in England mit. Mit der Buddy Holly Story ging er auf Tournee. Für Starlight Express kam er nach Deutschland, wo er die Rollen des Caboose, Cover Rusty und Greaseball übernahm. In Cats war er später als Rum Tum Tugger zu sehen. 2002 kam Rob Fowler nach Österreich und wurde für The Who’s Tommy beim Musical Sommer Amstetten engagiert, wo er in den darauffolgenden Jahren auch in The Wild Party, Footloose und Jesus Christ Superstar spielte. Außerdem war der Künstler als alternierender Tod in Elisabeth am Theater an der Wien zu sehen. Es folgten weitere Engagements in Grease (St. Gallen) und Carmen Cubana (Tour). Zuletzt war Rob Fowler für das Zweipersonenmusical The last five Years an der Kammeroper engagiert. Neben seiner Bühnentätigkeit gründete Rob Fowler mit seinem Kollegen Zoltan Sebestyen 2006 die Band MORTON und brachte sein erstes Solo-Album Pillow Talk heraus.
André Bauer
André Bauer übernimmt in „Tutanchamun – das Musical“ die Rolle des Eje. Er wurde im deutschen Görlitz geboren. In Dresden begann er sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“, das er in Frankfurt am Main an einer Privatschule abschloss. Es folgten zahlreiche Engagements – unter anderem in My Fair Lady, Hair, Der Glöckner von Notre Dame, Les Misérables und Miss Saigon. 2000 kam André Bauer dann für die Rolle des Leopold Mozart im Musical Mozart nach Wien. In Elisabeth spielte er von 2003 bis 2005 den Kaiser Franz Joseph. Zuletzt sah man ihn als Frank Crawley in Rebecca am Raimuntheater in Wien.
Kerstin Ibald
Kerstin Ibald übernimmt bei „Tutanchamun – das Musical“ die Rolle der Teje/Saamiya. Sie begann schon früh mit ihrer Karriere - mit bereits fünf Jahren nahm sie Klavierunterricht, mit 13 Jahren Gesangsunterricht und sang jahrelang in verschiedenen deutschen Chören. 2002 absolvierte sie ihre Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien an der Abteilung Musical/Chanson. Von 1987 bis 2002 nahm Kerstin Ibald sehr erfolgreich an zahlreichen Wettbewerben teil. Während ihrer Ausbildung am Konservatorium stand sie auch in einigen Hauptrollen in Produktionen des Konservatoriums auf der Bühne. Ab 2002 spielte sie in Das Dschungelbuch am Renaissance Theater in Wien, in Cabaret am Stadttheater Baden und beim Musicalsommer Amstetten die Rolle der Vivian Moore in Footloose. Ab 2003 folgten zahlreiche Engagements am Theater an der Wien und am Raimundtheater. Kerstin Ibald war als Gräfin Esterhazy in Elisabeth zu sehen, als Beatrice und Cover Mrs. Danvers in Rebecca und zuletzt als Rebecca in der Show Forbidden Ronacher im Museumsquartier in Wien.
Harald Tauber
Harald Tauber wird bei „Tutanchamun – das Musical“ als Ofir zu sehen sein. Er wurde in Eisenstadt geboren, ist jedoch in Oberösterreich aufgewachsen. Schon mit 16 Jahren nahm er Gesangsunterricht und begann nach seiner Matura ein Gesangspädagogikstudium am Josef Matthias Hauer Konservatorium. Nachdem er sein Studium absolviert hatte, folgte ein weiteres Studium für Musical, Operette und Chanson am Konservatorium Wien. Schon während seiner Ausbildung wurde Tauber für einige Hauptrollen - unter anderem in Jesus Christ Superstar oder in der The Rocky Horror Show - engagiert. Nach Abschluss seines Studiums war er in der Welturaufführung von Tanz der Vampire in Wien zu sehen. Es folgten Engagement für Mozart, Jekyll & Hyde, Joseph, Dracula und We Will Rock You. Harald Tauber ist aber nicht nur auf der Bühne zu sehen - er organisiert auch Galas zugunsten der Krebshilfe, produziert CDs und arbeitet als Gesangspädagoge. 2006 gründete er mit seinen Kollegen Martin Berger und Matthias Simoner die Band a³.
Hintergrundinformation:
Das Leben des Tutanchamun
Tutanchamun, altägyptischer Pharao der 18. Dynastie, regierte etwa von 1333 bis 1323 v. Chr. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge wurde er nur zwischen 18 und 20 Jahre alt. Sein früher Tod als auch sein Leben bieten reichlich Raum für Spekulationen und Rätsel, die bereits bei der Familienzuordnung beginnen.
Aktuell wird davon ausgegangen, dass Echnaton und Kija – neben Nofretete eine weitere königliche Gemahlin von Echnaton - die leiblichen Eltern des altägyptischen Königs waren. Damit werden Tuanchamuns wahrscheinliche Großeltern väterlicherseits, Teje und Amenophis III., die ebenfalls lange als Mutter und Vater von Tutanchamun gehandelt wurden, als Eltern abgelöst. Ebenso erscheint es nach neuestem Forschungsstand eher unwahrscheinlich, dass Nofrete selbst oder ihre Tochter Maketaton die Mutter von Tutanchamun gewesen sein könnten.
Über Tutanchamuns Geschwister ist ebenfalls nichts Genaues bekannt. Angenommen wird allerdings, dass er mindestens sechs Schwestern bzw. Halbschwestern und einen Bruder bzw. Halbbruder hatte.
Das Leben des Kindes war nicht lange unbeschwert. Schon früh musste Tutanchamun lernen, Verantwortung zu übernehmen. Im Alter von neun Jahren, nach Echnatons Tod – und einer wahrscheinlichen, kurzen und sehr mysteriösen Regentschaft von Semenchare, der von manchen Quellen auch lediglich als Mitregent von Echnaton genannt wird und dessen Identität bis heute ungeklärt ist - wurde er zum Pharao gekrönt und mit seiner Schwester oder Halbschwester Anchesenamun vermählt. Die beiden trugen damals allerdings noch die Namen Tutanchaton bzw. Achesenpaaton, nach dem Sonnengott Aton, den ihr Vater Echnaton im Atonkult bevorzugt verehrte. Darüber, ob Echnaton einen Monotheismus einführen wollte und inwieweit er die anderen Götter verboten hatte, gehen die wissenschaftlichen Meinungen bis heute weit auseinander.
Tutanchamun sah sich damit jedenfalls plötzlich im Zentrum eines Umfeldes wichtiger und einflussreicher Personen. Das Land befand sich, durch Echnatons Konzentration auf seinen neuen Glauben in den letzten Regierungsjahren, sowohl außen- als auch innenpolitisch in einer schwierigen Lage. Intrigen und Machtkämpfe am Hof gehörten zum Alltag. Hochrangige Beamte, Priester und vor allem der Wesir Eje und der Oberbefehlshaber des Heeres Haremhab sollen starken Einfluss auf seine Regentschaft ausgeübt haben.
Allgemein wird anhand der wenigen überlieferten Quellen und einiger Abbildungen angenommen, dass Tutanchamun eine große Liebe mit Anchesenamun verband. Doch wie bei vielen Details zum Leben und Tod von Tutanchamun, muss auch dies bis heute - streng genommen - Spekulation bleiben.
Ob aus dieser Ehe Kinder hervorgegangen sind, ist ungewiss - entsprechende Belege sind nicht vorhanden. Die beiden in Tutanchamuns Grab gefundenen mumifizierten Föten (eine Früh- und eine wahrscheinliche Totgeburt) müssen nicht unbedingt vom Königspaar stammen, da sich sowohl in Tutanchamuns als auch in einem anderen Grab eine Vielzahl von Gegenständen aus Gräbern von Amarna (Achetaton) fand. Die Föten könnten daher auch lediglich umgebettet worden sein. Klarheit könnte hier eine DNA-Untersuchung bringen, deren Resultate aber noch ausstehen.
Regierungssitz und religiöses Zentrum wurden unter Tutanchamun von der unter Echnaton gegründeten Hauptstadt Achetaton wieder zurück nach Memphis und Theben verlegt, ebenso wurden sämtliche Reformen seines Vorgängers rückgängig gemacht (Rückkehr zu den traditionellen Göttern und Kulten, Restauration der alten Tempel, Umbenennung in Tutanchamun und Achesenamun).
Tutanchamuns früher Tod im Alter von etwa 19 Jahren kam wahrscheinlich unerwartet. Ursache und Hintergründe sind bis heute nicht gänzlich geklärt. Die Theorien reichen von Mord über Krankheit bis hin zu einem Unfall. Auch eine 2005 durchgeführte Computertomografie brachte keine eindeutigen Ergebnisse. Ziemlich unwahrscheinlich ist die lange Zeit angenommene Todesursache durch einen Schlag auf den Hinterkopf. Mord durch Gift oder Erdrosselung ist nicht auszuschließen. Ebenfalls könnte ein offener Bruch des Oberschenkels und eine damit einhergegangene Infektion für den Tod verantwortlich gewesen sein. Spekulationen bleiben bestehen, der Tod des Tutanchamun bleibt mit Rätseln behaftet.
Das 1922 von Howard Carter entdeckte Grab von Tutanchamun befand sich in relativ unversehrtem Zustand. Die reichen Grabbeigaben sorgten bei seiner spektakulären Öffnung im Februar 1923 für weltweite Begeisterung. Es wurden unter anderem Schmuck, Möbel, Jagd-Utensilien und auch Kleidung, Spielzeug, eine Locke der wahrscheinlichen Großmutter Teje, ein Blumenkranz und eine Schale der Witwe mit Inschrift gefunden. Ein großer Teil der Grabbeigaben war aus Gold. Hier ist vor allem die berühmte goldene Totenmaske zu nennen, die Kopf, Schulter und Brust bedeckte. Weiters wurde neben prunkvollen Totenschreinen, Sarkophagen, lebensgroßen Wächterstatuen und dem reichverzierten Thron - direkt neben dem Sarg - auch der kleine Kinderthron des Pharao entdeckt.
Weiterführende Links zum Thema:
• http://de.wikipedia.org/wiki/Tutanchamun
(Familie, Regentschaft, Tod, Grab/Schätze)
• http://de.wikipedia.org/wiki/Anchesenamun
• http://www.guardians.net/hawass/press_release_tutankhamun_ct_scan_results.htm
(Erkenntnisse der Untersuchung/Mumie)
• http://www.unipublic.unizh.ch/magazin/umwelt/2005/1601.html
(Erkenntnisse der Untersuchung/Mumie)
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