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Die Unheil bringende Krone

Original tragisch-komisches Zauberspiel in zwei Aufzügen von Ferdinand Raimund
Original-Musik von Alois Hermann Mayer und Joseph Drechsler

Handlung:
Raimunds Zauberspiel spielt wie das „Wintermärchen“ seines Vorbildes Shakespeare in Sizilien.
Hades, der Gott der Unterwelt, der die Krone der ganzen Welt besitzt, ist froh, dass ihm der Feldherr Phalarius die „Unheil bringende Krone“ abnehmen will.
Phalarius stürzt Kreon und wird König von Agrigent. Lucina, die Schutzgöttin von Agrigent, rettet jedoch Kreon und ringt Hades folgende Wette ab: Wenn sie einen „König ohne Reich“, einen „Helden ohne Mut“ und eine „Schönheit ohne Jugend“ herbeischaffen könnte, sollte Kreon wieder König werden.
Der Dichter Ewald und sein ängstlicher Zimmerherr, der Schneider Simplizius Zitternadel, bringen mit Hilfe Lucinas diese Aufgabe zustande.
Mit diesem unterschätzten Zauberspiel hat Raimund das Gleichnis von Wahn und Wirklichkeit, von Sein und Schein in wunderbarer Weise abgewandelt.

Mit diesem Stück wird der Zyklus aller acht Raimundwerke in Folge erstmals vollendet.

 
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